WAS 2015 WAR, WAS 2016 KOMMT

Das Jahr flog mal wieder in Windeseile zwischen uns durch – und während man als Privatmensch seinen Neujahrsvorsätzen ja sehr opportunistisch gegenüber sein darf, werden die Jahresergebnisse bei einem Unternehmen knallhart gegen die eigenen Ziele – und die der Konkurrenz – aufgewogen, da gibt es kein Entrinnen. Dem wollen wir uns jetzt auch widmen – sowohl auf wirtschaftlicher wie auch auf sozialer Ebene, ganz nach KANCHA Manier. Zunächst aber stellen wir freudig fest: KANCHA ist in der Tat zu einem Unternehmen, ja einem Design Label herangewachsen – gar nicht so selbstverständlich, wenn man unseres gebärendes Crowdfunding von 2013 noch im Sinn hat!

WAS 2015 WAR – SOCIAL DESIGN business

Die ursprüngliche Motivation und der Treiber unserer Aktivitäten war und bleibt die soziale Wirkung, die wir vor allem in unserem Produktionsland Kirgistan entfalten wollen. Während wir bei unserem Start einen sehr holistischen Ansatz hatten und am liebsten die gesamte “Triple Bottom Line” mit einem Mal verbessern wollten, konnten wir über die Jahre lernen, dass nur ein präziser Fokus uns wirklich weiterbringt. Anfang des Jahres verabschiedeten wir die “Social Impact Constitution”, die allen KANCHA Nomads Mitbestimmungsrecht verleiht, und uns verpflichtete, 3% unseres gesamten Umsatzes per Definition in den Social Impact Fond zu geben. Leider waren wir da mal wieder etwas voreilig – denn bei dem Achterbahnfahren, das ein Start Up so mit sich bringt, mussten wir dann doch den Fokus erstmal auf unsere finanzielle Nachhaltigkeit legen (siehe “Business” unten). Jetzt versuchen wir den Impact projektbasierter zu erreichen, und haben – unter anderem ermöglicht durch den #WhiteFriday – schon ein schönes Projekt initiiert. Nomaden Urvater Tobias hat im ländlichen Tokmok das “Orphan Start Up Camp” gestartet, und bereits einige jugendliche Waisen bei ihrem unternehmerischen Ideen mit Coaching und Startkapital unterstützt!

WAS 2015 WAR – SOCIAL DESIGN business

“Design oder nicht sein” – das war keine Frage, sondern unser Motto, um uns als Label zu etablieren und den nötigen Fokus auf hochwertige, funktionale und zeitgeistige Produkte zu lenken. Diese Entscheidung trug in diesem Jahr Früchte – unsere Teilnahme bei der SEEK Exhibition sprach dafür, und auch zahlreiche Artikel über uns (z.B der hier bei ELECTRU). Unsere Produktpalette zu erweitern ist unserer größter Hebel, aber gleichzeitig unser größtes Hindernis, denn die Prototypisierung in Kirgistan dauert mitunter Monate. Trotzdem schafften wir es in 2015 die Origami Wallets, die Phone Lift Sleeves, sowie kürzlich die Kameragurte zu launchen. Die Komplexität der Herstellung nimmt dabei stetig zu – der minimalistische Gestaltungsansatz von Designer Jonas Görtz bleibt. Auch stand dieses Jahr im Zeichen des urbanen Nomaden: nie zuvor erwähnten wir ihn so oft, initiierten kleine Kampagnen, große Kampagnen, Malwettbewerbe und Quartettspiele. Wir taten, was in unserer Macht stand, um den urbanen Nomaden zweifellos im KANCHAland anzusiedeln!

WAS 2015 WAR – SOCIAL DESIGN business

Der Anfang des Jahres war ein großer Umbruch für uns, denn während bis dahin hauptsächlich unsere kirgisische Seite (sowie die Praktikanten in Deutschland) Gehälter bezogen, war es an der Zeit, auch in Deutschland zu vergüten, denn wir sind ja ein Social Business, keine ehrenamtliche Organisation. Nachdem Gespräche mit einigen Investoren teils von unserer, teils von deren Seite geplatzt waren, sahen wir dem ängstlich entgegen – doch das Jahr begann prächtig, der Umsatz wuchs über den Erwartungen. Da wir aber ein Start Up sind kommt nach dem Hü das Hott, und im späten Frühling ging der Wind recht plötzlich aus den Segeln, was unsere Wachstumsambitionen und Investitionen etwas zügelte. Die Flaute hielt recht lange an, erst ab November konnten wir uns erholen und nehmen jetzt wieder Fahrt auf! Unseren Umsatz konnten wir um knapp 40% steigern.

Außerdem haben wir neue Gesellschafter aufgenommen – eine ganze Menge, und Kirgistan ist natürlich dabei.  Die urkundlichen Nomaden lauten nun: Sebastian, Tobias, Oskar, Jonas, Armin, Aigul.

WAS 2016 KOMMT

Konkrete Social Impact Projekte, mit denen wir neben unseren laufendem Geschäft die Unternehmerlandschaft in Kirgistan ausweiten und unterstützen.

Eine vereinfachte Homepage und mehr Partner im Einzelhandel, um unsere neuen Produkte besser zu platzieren und weiteren Wachstum zu garantieren.

Ein boombastisches Crowdfunding auf KICKSTARTER, bei dem wir unseren neuen modularen Rucksack “The Grid” vorstellen und gleichzeitig in den USA & UK Fuß fassen – los geht’s schon am 28.1.2016!

Weitere Muster für unsere bestehenden Produkte sowie neue Accessoires für den urbanen Nomaden – falls ihr Ideen habt schickt sie gerne an Jonas. Oder lass dich erst im SHOP inspirieren!

kancha team united in bishkek

 

 

 

 

 

 

 

orphans start up camp tokmok

camera strap leather sleek kancha

laptop sleeve in dust

 

kancha team at notariusa modular backpack from leather

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