#MakeKyrgyzstanGreat Again: Aigul – Gründerin des Apple Hostel Bishkek

Von Macher-Mentalität und flexibler Bürokratie – wie es sich anfühlt, in Kirgistan ein eigenes Hostel zu gründen, erzählt uns Aigul Kubatbekova.

Wer?

Aigul ist 26, arbeitet, seit sie 6 Jahre alt ist und vom Friseurladen bis zur Dating Agency hat sie sich schon in den verschiedensten Branchen ausprobiert.

Sie erzählt, dass in Kirgistan ein offener Umgang mit Ausprobieren herrscht und dass es recht wenige bürokratische Hindernisse gibt, wenn man ein Unternehmen gründen möchte. Und auch das Publikum ist ein sehr aktives, bei dem man mit Social Media gut ankommt. Alles in allem also eine gute Grundlage für die vor Ideen sprühende Kirgisin.

Aigul hat die Eigeninitiative verinnerlicht – auch einer unserer Urban Nomad Werte.

Was?

Die Idee zum eigenen Hostel kam Aigul während eines Chinaaufenthalts 2012- damals gab es in Bishkek nur wenige Hostels und am Issyk Kul (dem schönsten See Kirgistans) noch gar keines. Aigul hat dort ihr erstes Hostel eröffnet und durch Mundpropaganda und Blogartikel ist es mittlerweile bei Backpackern wohlbekannt. Und letztes Jahr hat sie ihr zweites Hostel in Bishkek eröffnet – das Apple Hostel Bishkek.

Wohin geht’s?

Immer mehr Touristen aus aller Welt entdecken Kirgistan – und Aigul genießt es, ihnen kirgisische Traditionen näher zu bringen und gemeinsam Neues zu schaffen. Deshalb, und wegen des Klimas, der Nähe zu ihrer Familie und den offenen Strukturen sieht Aigul sich auch in näherer Zukunft in ihrem Heimatland. Hier kann sie ihre Ideen umsetzen – und davon hat sie noch so einige, erklärt sie uns mit verschmitztem Lächeln.

Fotografiert von Fotografin Ksenia Les.

 

 

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