Kirgi-waaaas?

Zwischen den Bergen

Kirgistan – auch Kirgisien oder Kirgisistan, da sind sich die Leute nicht ganz einig – wird gern die Schweiz Zentralasiens genannt: Geprägt von schneebedeckten Bergmassen und ohne Zugang zum Meer hat sich das kleine Land irgendwie zwischen den Großmächten der Region behauptet. Nur das Bankgeheimnis ist nicht das gleiche.

Ost trifft West

Normalerweise leben in Kirgistan etliche Volksgruppen friedlich miteinander: Die Mehrheit sind ethnische Kirgisen, ebenso leben hier aber zahlreiche Usbeken, Russen, Kasachen, Koreaner und weitere Minderheiten… Und direkt nebenan liegt China, aber der Einfluss Russlands ist nach wie vor am größten. Der Zerfall der Sowjetunion hat das Land jedoch ziemlich gebeutelt, so dass die Wirtschaft heute stark abhängig ist von Auslandsüberweisungen und Entwicklungsgeldern.

Nomadisch Urban

Bis Anfang des letzten Jahrhunderts waren die Kirgisen Nomaden und sind mit Sack und Pack durch die Berge gezogen. Heute haben die meisten Menschen die Jurte gegen eine feste Wohnung eingetauscht. Dafür finden sich in der Hauptstadt Bischkek erste Hotspots urbanen Nomadentums: Auch hier sitzen die Kreativen mit Café Latte, iPhone und allem was dazu gehört im Co-Working Space.

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