Ein Blick in unsere Werkstatt

Um Filz aus den kräuseligen Haaren eines Schafes herzustellen, wird die Wolle mehrfach gewaschen, gekämmt, gepresst und gegebenenfalls gefärbt. Auch die Verarbeitung von Rohleder – ein Abfallprodukt der im ländlichen Kirgistan sehr verbreiteten Viehwirtschaft – ist ein wochenlanger Prozess von der Reinigung, über die Spaltung bis zur Gerbung. Wir beziehen die Rohmaterialien selbst und überwachen das Waschen, Filzen und Gerben, das bei unseren Partnern Tumar und Bulgary geschieht. Die fertigen Merino-Filzrollen und Lederhäute transportieren wir dann in unsere beiden Werklstätte, wo es anfängt spannend zu werden!

Mit Fingerspitzengefühl…

In der ersten Werkstatt bei Elniza, Kalila co werden kunstvolle Muster auf den Filz genäht, welche zuvor mit Grafikdesignern, Künstlern oder auch unseren Handwerkern entwickelt wurden. Zunächst wird der Filz passend ausgeschnitten, dann mit Kreide die Kontur des Musters gezeichnet. Anschließend wird das Muster mithilfe einer Maschine genäht. Das verlangt eine ganze Menge Fingerspitzengefühl, denn die Stickmaschine muss millimetergenau gesteuert werden. Zuletzt versteckt die Näherin die offenen Enden der Nähte mit einer speziellen Nadel im Filz. Die gesamte Arbeit an einem Nähmuster kann je nach Größe und Schwierigkeit bis zu vier Stunden oder sogar mehr dauern.

… und festem Griff

Ein bis zwei mal die Woche machen sich die Nähmuster auf den Weg in die Lederwerkstatt. Dort machen sich Artur und seine Leute daran, das Leder passend zu schneiden, mit dem Filz zu vernähen, die Logos zu stanzen und abschließend die Ränder glatt zu schleifen. Früher haben sie hier unter anderem Gürtel, lederne Bucheinbände und Portemonnaies gemacht, nun auch unsere Sleeves für Laptop, Tablet und Smartphone, sowie die Geldbörsen und Kameragurte.

Und wenn alles stimmt, kommt das Handmade-Label rein und das fertige Sleeve macht sich auf die Reise zu dir.

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